Erfahrungen in der Rückführung

Wir stellen Ihnen Beispiele und Erfahrungsberichte aus der Reinkarnationstherapie vor. Sie sind exemplarisch und vermitteln einen Einblick in Bereiche, in denen frühere Leben heute wirksam sind und eine Rückführung eine Hilfe zur Lösung des Themas ist.

Unterleibsschmerzen

Bericht einer 46 Jahre alten Frau:

„Zeit meines Lebens litt ich unter Krämpfen im Unterleib, die von starken Rückenschmerzen begleitet wurden. Ebenfalls Zeit meines Lebens spürte ich einen starken Kinderwunsch (selbst noch nach der Geburt meines dritten Kindes) und hatte nie das Gefühl ganz Frau zu sein. In einer Rückführung, die ich zu diesem Thema bei Frauke Teschler durchführte, erinnerte ein früheres Leben, in dem ich mit 15 Jahren schwanger geworden war. Es war mir damals jedoch völlig unmöglich, ein Kind zu bekommen. Eine Frau wusste Rat und besorgte Kräuter, die einen Abort einleiteten. Ich bekam Krämpfe, die mich stundenlang vor Schmerz schreien ließen. Ich bin in diesem vergangenen Leben weder körperlich noch seelisch mit diesem Schwangerschaftsabbruch fertig geworden. Mich plagten immer wieder Unterleibsschmerzen und auch seelisch kam ich nicht darüber hinweg.

Erst jetzt, wo ich diese Inkarnation kennengelernt und in Begleitung gründlich aufgearbeitet habe, wird mir klar, dass ich hier und heute weder mit der Sehnsucht, noch mit dem physischen Schmerz des damaligen Lebens etwas zu tun habe. Auch das Empfinden nicht ganz Frau zu sein, stammt gar nicht von mir, es gehört in die Vergangenheit.
Aus heutiger Sicht muss ich sagen: Ja, ich liebe alle meine Kinder, aber ich weiß nicht, ob mein Leben so verlaufen wäre, wenn ich diese Inkarnation schon früher kennengelernt und gelöst hätte. Denn das schlechte Gewissen, was mich unbewusst bisher belastet hat, ist nun auch verschwunden.“

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Immer frieren!

Eine Frau, 40 Jahre alt, berichtet aus einer Rückführung:
„Ich hatte immer schon das Erleben, viel zu frieren. Auch wenn andere darüber verwundert waren: Ich habe mich, beinahe egal zu welcher Jahreszeit, mit warmen Socken, Pullovern usw. versorgt. Außerdem hatte ich kalte Füße, ohne dass es einen wirklichen Grund dafür gegeben hätte. Das war lästig, aber dauerhaft war dem nicht „beizukommen“, also fand ich mich damit ab. Schließlich wurde mir in einer Rückführung bewusst, dass das Erleben aus einem früheren Leben kommt, in dem ich eingeschneit war, Zittern, Zittern und nochmals Zittern. Ich habe nur überlebt durch warme Kleidung.
Das Erleben „von früher“ hat nicht nur mein Kälteempfinden beeinflusst, sondern auch meinen Kleidungsstil. Mein Kleiderschrank ist gefüllt mit schönen Blusen und Kostümen, die ich mir gekauft habe, weil ich sie mag und sie zu mir passen. Dennoch trug ich sie kaum. Immer wieder fand ich „wie automatisch“ zu dicken Pullis (gerne mit Fell oder den entsprechenden heutigen Outdoor-Fasern) und Hosen zurück. „Zurück“ im wahrsten Sinne!
Mich hat das verärgert. Beim Lösen der Anbindung an diese Situation von damals spürte ich, wie ich körperlich nach und nach „auftaute“. Das war ein langsamer und nachhaltiger Prozess.
Heute friere ich nicht mehr, es sei denn, es ist wirklich kalt. Ich kann mich entscheiden, was ich anziehen will und bewusst bestimmen, ob ich abends noch ein Pullöverchen mitnehme, wenn ich ausgehe, oder nicht. so hat sich die Arbeit rundum gelohnt!“

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Meine erste Inkarnation

 

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Die Begegnung mit dem Bären

Ein 60-jähriger Mann berichtet:

Zeit meines Lebens habe ich Angst, dass von hinten irgendeine Bedrohung auf mich zukommen könnte. Diese Angst verunsichert mich, macht mich unruhig und führt zu ständigen Verspannungen im oberen Rücken. Ich habe schon alles Mögliche unternommen, Psychotherapie, Körpertherapie, Massage und mehr, um dieser Angst beizukommen. Nichts half.

Nun habe ich plötzlich, in einer Rückführung zu einer Inkarnationserinnerung, die von ca. 200 Jahre angesiedelt ist, den Grund für diese Angst gefunden. Ich lebte zu dieser Zeit in den Rocky Mountains, als Waldarbeiter. Während der Arbeit wurde ich von einem Bären angegriffen, der mich mit seiner Tatze am oberen Rücken trifft.
Als ich mich das erste Mal dieser Situation stellte, war es so, als wäre ich in der vergangenen Zeit, im damaligen Körper. Ein Schmerz im Rücken war so real, als sei er hier und jetzt.

Ich ließ ihn zu, spürte ihn und durchlebte die Situation im Beisein meines Rückführungsbegleiters noch einmal. Mit der Zeit ließ der Schmerz nach und löste sich langsam auf, auch in meinem „jetzigen“ Rücken. Später bemerkte ich, dass ich nun anders atme und auch meine Ängste werden Tag für Tag weniger.

Um sie ganz los zu werden, stelle ich mich seit 2 Wochen immer wieder dieser Situation. Ich spüre, wie sie mich Stück für Stück verlässt.“

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Die politische Haltung

Das Beispiel eines 57 Jahre alten Mannes:

„Ich gehöre zur Generation der 1968er. Politisch aktiv zu sein, war für mich immer eine Selbstverständlichkeit. Eine besondere Nähe empfand ich vom Anfang meiner politischen Tätigkeit an zu sehr radikalen Gruppierungen. Ich war wie selbstverständlich davon überzeugt: Dieser Staat ist schlecht, er muss bekämpft werden. Ich war ebenfalls der Ansicht, dafür seien Mittel und Wege außerhalb des legalen Rahmens durchaus legitim. Ich stellte diese Anschauung nie in Frage, sie war für mich vollkommen natürlich und selbstverständlich.

Heute, nachdem ich einige meiner Inkarnationen kennen gelernt habe und vor allem Zugang zur Inkarnation vor dem jetzigen Leben erhielt, weiß ich, warum eine grundsätzliche Radikalopposition für mich eine Selbstverständlichkeit waren.
In meiner letzten Inkarnation lebte ich in Berlin, es war Anfang des letzten Jahrhunderts. Ich erlebte die Machtergreifung der Nationalsozialisten, ebenso wie den Beginn der Judenverfolgung, durch das Leben in Berlin und die Familie jüdischer Freunde, hautnah mit. Der Vater meiner Freunde hatte die Gefahr rechtzeitig erkannt und richtig eingeschätzt. Er konnte mit seinen Kindern Deutschland verlassen, da die Familie die nötigen finanziellen Mittel für diesen Schritt besaß. Für andere gab es diese Möglichkeit bekanntermaßen nicht. Ich wurde Zeuge von Deportationen, der Zerstörung von jüdischen Geschäften und dem Abtransport von mir bekannten Menschen unseres Stadtteils.

Ich empfand die Ereignisse als zutiefst falsch und ungerecht. Ich fühlte mich und Menschen, die ich sehr mochte durch die Präsenz der Nazis sehr bedroht. In unserem Hinterhof wohnte unser Hausmeister mit seiner Familie.  Mit ihm begann ich als Jugendlicher über meinen Unmut gegenüber den Nationalsozialisten zu sprechen, ich wusste ihn auf meiner Seite. Irgendwann geschah es dann, ein Freund des Hausmeisters geriet in das Fadenkreuz der SS. Man warf ihm kommunistisches Gedankengut und Mitgliedschaft in der KPD vor. Er musste von heute auf morgen verschwinden, denn ihm drohte die Deportation, wohin genau, das wussten wir damals noch nicht. Ich konnte helfen, ich war ein unbeschriebenes Blatt, nie auffällig geworden, doch mit guten Kontakten zu Leuten die freiheitlich dachten, Geld hatten und einen Unterschlupf organisieren konnten. So begann langsam und in kleinen Schritten der Aufbau eines Netzwerks für Menschen, die von Deportation bedroht waren.

Wenn ich mir heute die Erlebnisse aus dieser Inkarnation vergegenwärtige, die ich mir in mehreren Rückführungen zugänglich gemacht habe, kann ich gut verstehen, warum mir radikale Ansichten so vertraut sind. Diese Ansichten haben mit meinen heutigen Lebensbedingungen jedoch eigentlich nichts zu tun, in meiner letzten Inkarnation gehörten sie aber zu einer bitteren Lebensrealität.“

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Das Versprechen

Eine Frau, 42 Jahre alt, berichtet:

„Seit langem habe ich das Gefühl, meinen Partner bereits zu kennen. Ich wusste bisher nur nicht genau woher. Uns verbindet eine lange Geschichte, mit viel Auf und Ab. Auf eine Art können wir nicht miteinander und auf eine andere auch nicht ohne einander.

Den Hintergrund für unsere irgendwie komische Bindung, fand ich in einer Rückführung. Ich erlebte mich als Frau, mit einer schweren Krankheit. Ich hatte einen Mann, meinen jetzigen Partner, und drei Kinder im Alter von 3-7 Jahren. Mein Mann und ich mögen uns sehr und haben so etwas wie eine glückliche Partnerschaft. Die Krankheit kommt, als ich ungefähr Ende 20 bin und zieht sich über mehrere Monate hin. Es wird schnell klar, dass ich an ihr sterbe. Für meinen Mann ist das ein sehr schwerer Schlag, den er kaum verkraften kann. Um ihm etwas von der Schwere zu nehmen, verspreche ich noch auf dem Sterbebett wieder zu ihm zurückzukommen.

Dieses Versprechen habe ich bis heute gehalten, es ist der Grund für unsere Partnerschaft, mit ihren ganzen Höhen und Tiefen. Man kann es auch so sagen, dies ist der Kitt, der heute unsere Beziehung zusammenhält oder besser hielt.

Als mir dies klar wurde, überredete ich meinen Partner, sich auch dieser Inkarnation zu stellen und sie zu lösen. Nachdem wir beide die Anbindung an diese Erlebnisse gelöst hatten, konnten wir uns im Guten trennen. Denn wir haben festgestellt, im heutigen Leben sind unsere Interessen sehr unterschiedlich, sie passen eigentlich nicht zusammen. So kann ich heute eine Partnerschaft leben, die in den jetzigen Lebensbedingungen besser zu mir passt. Darüber bin ich froh und glücklich.“

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Eine Reise nach Aachen

Eine Frau 37 Jahre alt:

Obwohl ich schon lange in Nordrhein-Westfalen lebte, war ich noch nie in Aachen. Mir war diese Tatsache eigentlich auch nicht besonders aufgefallen. Und das, obwohl diese Stadt sehr berühmt ist. Es war mir einfach nie in den Sinn gekommen, Aachen jemals zu besuchen. Es war schließlich eine Freundin aus dem Ausland, die mit mir A. erkunden wollte, weil sie so viel darüber gehört und gelesen hätte. Ob ich schon einmal dagewesen sei… Nein? Komisch…

Als ich mit der Freundin an einem Wochenende die Gegend erkundete, landeten wir auch in A. Wir durchliefen die Straßen, schauten uns dies an und jenes – um plötzlich und unverhofft auf dem Marktplatz zu landen. Wie vom Donner gerührt blieb ich stehen: hier war ich schon mal gewesen, das wusste ich sofort. Und zwar genau hier, am Hauptbrunnen, hatte ich oft und lange gesessen. Aus beruflichen Gründen, das wusste ich mit der gleichen körperlichen Klarheit.

Meine Freundin und ich besuchten an diesem Tag ein Museum, in dem einige Insignien des Kaisers, der hier einmal geherrscht hatte, ausgestellt waren. Allein diese Räume zu betreten war für mich etwas Besonderes: als dürfte ich jetzt etwas tun, wonach ich mich immer gesehnt hatte und was mir früher verwehrt gewesen war. Die Insignien jagten mir einen Schauer über den Rücken. Bei aller erwachter Neugierde gefiel mir das gar nicht besonders, denn ich bin es eigentlich gewohnt, zu vielen Dingen Zutritt zu haben – und eigentlich kein Mensch (so mein Selbstbild), der von Ehrfurcht den Herrschenden gegenüber besetzt ist.

Diese Erfahrung war ein Anlass dafür, mir diese Inkarnation „zur Brust zu nehmen“. Nach und nach bekam ich Zugang zu ihren verschiedenen Lebensphasen und Lebensbereichen. Es stellte sich heraus, dass ich in dieser Inkarnation als Mädchen in ärmlichen Verhältnisse in Ungarn aufgewachsen war. Mit ungefähr 14 Jahren trieben mich die Langeweile meiner Lebensbezüge, meine Neugierde und die Abenteuerlust dazu, mich einer vorbeireisenden Schaustellergruppe anzuschließen. Ich hatte damals eine sehr innige Beziehung zu meiner jüngeren Schwester gehabt, und es sollte immer ein Gefühl der Traurigkeit und des schlechten Gewissens bleiben, sie „im Stich gelassen“ zu haben.

Nach einer langen Zeit des Herumziehens durch verschiedene Länder und Landstriche – es waren wohl mehrere Jahre – verließ ich die Gauklertruppe und beschloss in die Nähe von Aachen zu gehen. Hier arbeitete ich schließlich als Hure und stand zusammen mit anderen Huren am Eingang der Stadtmauer.

Ich war damals eine vitale und sehr schöne Frau, die Männer wurden angezogen von meinem slawischen Aussehen und meiner Vitalität. Gleichzeitig stand ich auf Grund meines Berufes und meiner Herkunft natürlich ganz am Rand des sozialen Geschehens und der Alltag war durch und durch ärmlich. Es kam irgendwann so, dass ein Freier, ein „Herr“ aus dem Stadtrat, für mich einen eigenen Raum innerhalb der Stadtmauer anmietete, in dem ich wohnen konnte und mir auch ein kleines, regelmäßiges Geld bezahlte. Als Gegenleistung hatte ich immer für ihn da zu sein und war immer bereit, falls er meine Dienste annehmen wollte. Schließlich wurde mir auch das zu eng, obwohl es eigentlich ein – für damalige Verhältnisse – sehr komfortables Arrangement war. Ich schlich mich immer öfter davon, um am Stadtbrunnen zu sitzen und auf wohlhabende Freier zu warten. Soviel zu einigen Inhalten der Inkarnation, die für mich in der Inkarnationsarbeit zugänglich wurden.

Zunächst war es einfach spannend, diese Dinge in Erfahrung zu bringen. Es war allerdings frappierend und ehrlich gesagt auch schockierend, feststellen zu müssen, wie viele Bereiche meines jetzigen Lebens bestimmt wurden durch Dinge, die mit meinem jetzigen Leben eigentlich gar nichts zu tun hatten, sondern mit dem damaligen!

Angefangen von einer jetzigen, unbewussten Sehnsucht nach einer Schönheit, die ich damals gehabt hatte, dem jugendlichen Faible für einen bestimmten Kleidungsstil, bis zu dem Aspekt, dass mein heutiger Beruf mir, bei größtmöglicher finanzieller und beruflicher Absicherung, ein sich bis in die Freizeit erstreckendes Dienstverhältnis abverlangt. Im heutigen Leben allerdings „auf der anderen Seite“, nämlich im staatlichen Anstellungsverhältnis (was damals für mich so erstrebenswert geschienen hatte). Zuletzt konnte ich in der damaligen Inkarnation den Grund für ein soziales Grundgefühl des Außenvorseins (das heutzutage in nichts begründet ist) verorten, der Vorliebe für das Reisen auf Grund von Fernweh und dem dadurch immer wieder provozierten Gefühl des leichten Heimwehs und der Existenz eines latenten und unerklärlichen Gefühls, andere dadurch im Stich zu lassen.

Inzwischen habe ich lange Zeit nicht mehr an diese Inkarnation gedacht. Das Aufschreiben meiner Erfahrungen lässt mich bewusst werden, wie viel Ballast ich durch die Arbeit an dieser Inkarnation/das Lösen dieser Inkarnation unter professioneller Begleitung von Frauke und Wilfried Teschler losgeworden bin. Ein herzlicher Dank an dieser Stelle nochmal dafür!!

Eigentlich könnte ich jetzt nochmal nach Aachen fahren – einfach so 😉

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Mehr Berichte werden im Laufe der Zeit hinzugefügt.

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